2500 Euro für die LSN – Arbeitgeberverband unterstützt unsere Schülerzeitung

2500 Euro für die LSN – Arbeitgeberverband unterstützt unsere Schülerzeitung

Seit dem Schuljahr 2023/24 gibt es mit den LornsenSchulNews wieder eine Schülerzeitung an der Lornsenschule. Nachdem wir zunächst als Online-Zeitung gestartet sind, gibt es die LSN mittlerweile auch zwei- bis dreimal im Jahr als Printausgabe. Neben der redaktionellen Arbeit geht es dabei auch um finanzielle und unternehmerische Planungsentscheidungen: Wer ist unsere Zielgruppe? Wie erreichen wir sie am besten über Marketing? Welche Werbepartner können wir gewinnen? Wie kalkulieren wir Kosten und Einnahmen? u.v.m.

Auch deshalb unterstützt der Arbeitgeberverband die LSN mit einer großzügigen Zuwendung in Höhe von 2.500 Euro. Die symbolische Scheckübergabe fand letzten Dienstag (25.2.25) in der Lornsenschule statt. Stellvertretend für die LSN hat Paula Bühl als eine der Chefredakteurinnen den Scheck von Dr. Christian Jaekel, dem Geschäftsführer des Arbeitgeberverbands Schleswig/Flensburg/Eckernförde, entgegengenommen. Mit dem Geld werden wir die Redaktionsarbeit noch weiter professionalisieren können, indem wir z.B. in Hard- und Software investieren.

Die nächste Printausgabe erscheint voraussichtlich im Mai. Wenn auch du Lust hast, dich in der LSN-Redaktion zu engagieren, melde dich gerne bei uns (lsn@lornsen.org).

Wer ist unsere neue Schulsozialarbeiterin? – Ein Interview mit Femke Jordan

Wer ist unsere neue Schulsozialarbeiterin? – Ein Interview mit Femke Jordan

Von Elsa Rosalie Putbrese und Paula Bühl

Seit Beginn dieses Schuljahres haben wir eine weitere Schulsozialarbeiterin an der Lornsenschule: Femke Jordan. Frau Quade ist ab jetzt überwiegend im LOZ aktiv und Frau Jordan daher eure Ansprechpartnerin im Hauptgebäude. Wir haben sie für euch interviewt.

Wie sind Sie zu Ihrem Beruf gekommen?   

Ich bin von meiner Ausbildung her Sozialarbeiterin und habe „Soziale Arbeit“ in Kiel studiert. Ich glaube, ich wollte schon immer etwas mit Menschen machen, ich hatte immer schon Lust, ein bisschen hinter die Fassade zu gucken. Wie geht’s Menschen? Warum verhalten sich Menschen so? Was sind die Hintergründe? Wie stehen Menschen zueinander? So etwas hat mich immer schon fasziniert, nicht nur beruflich, sondern auch privat. Ich finde das einfach wahnsinnig spannend!

Was sind Ihre Aufgaben als Schulsozialarbeiterin?

Ja, ich glaube ich kann so ziemlich viel machen. Ein bisschen finde ich aber auch noch heraus, was meine Aufgaben sind. Es geht vor allem um Schülerinnen und Schüler, die Sorgen haben, Probleme haben, die irgendwie Hilfe brauchen oder auch einfach nur mal sprechen wollen. Dann kann man immer zu mir kommen, ich habe einen offenen Raum für all das. Es geht aber um noch mehr. Auch mal eine Auszeit zu haben, in der Schule einen Ankerpunkt zu haben, wo man sich wohl fühlen kann und wo man sich aufgehoben fühlen kann. Und wo man auch keine Angst haben muss, dass das Besprochene jetzt an den Lehrer oder die Eltern geht.

Ansonsten kommen auch Lehrkräfte zu mir oder ich gehe manchmal in Klassen, um mit ihnen gemeinsam an Themen zu arbeiten, die sie betreffen und die gerade oben aufliegen. Außerdem unterstütze ich das Lehrerkollegium und berate sie. Und ich arbeite z. B. auch mit der SV zusammen. Ich versuche einfach, meine Ideen, was das soziale Zusammenleben an der Schule angeht, hier mit anzubieten und die Schulgemeinschaft so zu unterstützen.

Wie können Schüler:innen mit Ihnen in Kontakt treten, wenn sie Hilfe benötigen?

Ich habe eine Telefonnummer (0173-5812884) und ich habe zwei Emailadressen (f.jordan@schleswig.de, femke.jordan@lornsen.org), außerdem habe ich ein Büro, welches offen steht, wenn ich da bin. Ich bin meistens ab acht Uhr morgens da und dann bis ca. 14.00 Uhr, nur freitags gehe ich etwas früher. Alle wichtigen Informationen zur Schulsozialarbeit findet ihr auch hier.

Ein Ziel, das sie in ihrem Leben noch erreichen wollen?

Mein ganz persönliches Ziel ist, dass ich mich immer weiterentwickle. Ich würde gerne irgendwann alt und weise werden, ich würde gerne später mal eine alte, weise Frau sein, die auf ihr Leben zurückblickt, das aus vielen Facetten bestand. Ich möchte nicht mit Scheuklappen durchs Leben gelaufen sein.

Was sind Ihre Hobbys?

Ich habe zwei Kinder, ich habe ein großes Haus, einen Hund, zwei Katzen, drei Hühner, einen Mann habe ich auch. Genau, ich habe einen riesengroßen Gemüsegarten. Das finde ich mega gut, mein eigenes Gemüse anzubauen. Ich fahre super gerne Fahrrad, ich gehe auf Festivals. Ich habe jetzt nicht so ein Hobby, letzten Endes finde ich es am schönsten, wenn ich einfach machen kann, was ich will.

Wie sind Sie an die Lornsenschule gekommen?

Spezifisch an die Lornsenschule, da hatte ich gar nichts mit zu tun. Ich habe mich bei der Stadt Schleswig beworben. Diese hatten acht Stellen für Schulsozialarbeit ausgeschrieben. Alle Schulen in Schleswig haben zusätzliche Schulsozialarbeiter bekommen. Und ich habe gesagt, ich kann mir gut vorstellen an einer weiterführenden Schule zu arbeiten. Und dann habe ich einen Brief bekommen mit der Information, dass ich an der Lornsenschule arbeiten darf. Und ich glaube, ich habe großes Glück gehabt!

Talentfächer – Lehrer*innen packen aus

Talentfächer – Lehrer*innen packen aus

Finja Modest u. Janne Koch

Viele Schüler*innen finden Noten unfair. Doch wofür sind Noten denn eigentlich da? Noten bewerten die Leistung des einzelnen Schülers, diese ist aus zwei Kategorien zusammengesetzt, der mündlichen Note, die mit 60% und der schriftlichen Note, die mit 40% bewertet wird. Aber wie ist das denn bei den Fächern Sport, Kunst und Musik, den sogenannten Talentfächern?  

Für die Benotung gibt es bestimmte Vorgaben vom Land, in denen ein wenig Spielraum für die Lehrer*innen gelassen wird. So machen viele Lehrer*innen, gemeinsam in ihren Fachschaften, auch oft ihre eigenen Regeln. Durch die unterschiedlichen Benotungsarten kann man auch nur schwer die verschiedenen Fächer miteinander vergleichen.  

Die meisten Schüler*innen empfinden die Notengebung in Talentfächern als unfair. Sie sind der Meinung, dass in diesen Fächern oftmals nur das Talent bewertet wird. Doch ist das wirklich so? Hierzu haben wir einige Lehrer*innen der verschiedenen Fächer Musik, Kunst und Sport interviewt. Und das sind ihre Antworten: 

Zu der Frage, ob sie die Benotung für das Fach Musik fair fände, wenn man die Begabung der einzelnen Schüler*innen berücksichtige, antwortete Frau Ahrens, dass die Begabung in ihrem Unterricht nicht an erster Stelle stehe und sie nur benote, was sie auch unterrichte.  

Frau Mitransky sah das ähnlich und beantworte die Frage mit einem klaren:” Nein!” Außerdem teilte sie mit: “Ich berücksichtige die Begabung der Schüler*innen nicht! […] [Das Kriterium] Schönheit gibt es nicht.” 

Herr Kühne als Sportlehrer teilt dieselbe Sichtweise, wie die anderen beiden Lehrkräfte:” Es geht vielmehr um eine Verbesserung der einzelnen Schüler*[innen]. Das heißt, wir machen am Anfang eine Erhebung, [das heißt] wir gucken wie gut ist der Schüler am Anfang und wie gut ist er am Ende. “ 

Auf die Frage, ob man Kunst, Sport und Musik nur noch nach Engagement benoten sollte, machte Frau Ahrens deutlich: „Ich benote nicht das Talent, sondern nur das, was ich Schüler*innen auch beibringe.“ 

Frau Mitransky vertritt eine Benotung nach Engagement und Leistungsfortschritt und sagt: „Ich finde, dass es ganz klare Kriterien geben muss, die aber nicht die Begabung, die körperliche Voraussetzung oder so miteinschließen.“

Herr Kühnes Antwort ist in dem Fall anders ausgefallen als die von Frau Ahrens und Frau Mitransky. Er hielt dies für eine gute Idee, allerdings nur auf die Mittelstufe bezogen: „Nachher in der Oberstufe, wenn es dann auch ums Abitur geht, zum Beispiel im Sportprofil, reicht das nicht mehr aus.“  

 Frau Ahrens würde die Schüler*innen, wenn sie keine Vorgaben hätte, weiter so bewerten wie bisher. „Ich muss sagen, dass mir das, was mir das Land vorgibt, sinnig erscheint. Also da gibt es Vorgaben, die man einhalten kann. […] Das ist tatsächlich in der Musik total offengelassen.“ 

  Auch in dieser Frage sind sich Frau Ahrens und Frau Mitransky einig. „So wie ich es mache“, war Frau Mitranskys Antwort auf die Frage, wie sie persönlich die Schüler*innen bewerten würde. „Zu den Vorgaben der Fachschaft Kunst habe ich mir selbst eine Verdeutlichung der Bewertungskriterien überlegt.“

Bei dieser Frage war auch Herr Kühnes Antwort sehr sicher: „Genauso!“ Außerdem erklärte er, dass er Vorgaben habe, die ihn in seiner Art der Bewertung einschränkten. „Wir sind sozusagen gezwungen, uns nach unseren Richtlinien zu halten.“ Diese Richtlinien, habe die Fachschaft Sport jedoch selbst entwickelt, weswegen er dahinterstehe und auch nicht das Gefühl habe, dass diese Regeln unfair sein.  

Auf die Frage, ob Schüler*innen nach ihrem Leistungsfortschritt oder ihrem schon erworbenen Können beurteilt werden sollten, wusste Frau Ahrens sehr schnell zu antworten. „Nach dem Leistungsfortschritt.“ Als Beispiel erklärte Frau Ahrens: „Wenn ich den Schüler*innen beibringe, wie man einen Schlägel hält, dann will ich aber auch sehen, dass das gemacht wird und dass der Schlägel nicht wieder so wie ein Essstäbchen gehalten wird.“ 

 Frau Mitranskys Antwort ist ähnlich. „Der Leistungsfortschritt, den sie geleistet haben mit dem, was die Lehrkraft ihm neu hinzugefügt hat.“ 

Herr Kühnes Antwort bezog sich auf ein konkretes Beispiel. Er erzählte, dass dies das Ziel sei, bei einigen Sportarten, sei das jedoch nicht ganz einzuhalten. In der Kategorie Leichtathletik, ginge es vielmehr um die Weiterentwicklung und das Engagement, und nicht nur um die einzelnen Zahlen. 

Abschließend kann man sagen, dass die Benotung für die jeweiligen Talentfächer variieren und man nicht für jedes der Fächer dasselbe Fazit ziehen kann. So ist unser Fazit bei Musik anders ausgefallen als bei Sport. Im Fach Musik finden wir die Benotung gut ausgewählt, da Frau Ahrens deutlich machte, dass sie nur das bewerte, was sie ihren Schüler*innen auch beibringe. In Sport empfinden wir die Kriterien als etwas unfair, gerade aufgrund von unterschiedlichen Größen und anderen Themenbereichen, die das Fach, oder das Können beeinflussen. In Kunst jedoch sehen wir das ähnlich wie in Musik. Die Kriterien sind fair und gut gewählt worden, da kein Bezug auf die Schönheit genommen wird, sondern es nur um Sauberkeit etc. geht.   

 

 

 

   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

,,Ein Blick in die Zukunft‘‘ – Ergebnisse einer Jugendstudie an der Lornsenschule

,,Ein Blick in die Zukunft‘‘ – Ergebnisse einer Jugendstudie an der Lornsenschule

von Mathilda Hirschberg, Zoe Nitschmann und Mia Merkel

Blickt ihr optimistisch in die Zukunft? Was bereitet euch vielleicht Sorgen? Solche und ähnliche Fragen bekommen Jugendliche in regelmäßigen Abständen in sogenannten Jugendstudien gestellt. Wir fanden die Fragen so spannend, dass wir uns gedacht haben: Wir führen an der Lornsenschule auch so eine Studie durch. Was bei den ganz unterschiedlichen Fragen herausgekommen ist, seht ihr hier. Wir haben ab dem 9. Jahrgang jeweils eine Klasse, pro Jahrgang, befragt.  

 

Frage 1: Wenn du in die Zukunft blickst, siehst du sie eher optimistisch oder pessimistisch? 

Wenn man sich das Diagramm zu der Frage: „Wenn du in die Zukunft blickst, siehst du sie eher optimistisch oder pessimistisch?‘‘ anschaut, sieht man, dass die meisten Jugendlichen mit einem durchschnittlichem Lebensstandard eher optimistisch in die Zukunft blicken. Die Ergebnisse von der Jugendstudie aus dem Internet (Tui-Stiftung.de) und die Ergebnisse der Lornsenschule ähneln sich sehr. Daran sieht man, dass die Lornsenschülerinnen und Lornsenschüler eher optimistisch in die Zukunft blicken.

 

Frage 2: Wie sehr interessierst du dich im Allgemeinen für das Thema Geschichte? 

Wir haben uns die Antworten dieser Frage angeschaut und uns ist aufgefallen, dass die meisten Jugendlichen sich eher ab und zu für das Thema Geschichte interessieren. Von Erwachsenen bekommen wir dagegen häufig zu hören, dass Jugendliche sich kaum bis gar nicht für das Thema Geschichte interessieren. Dies bestätigt unsere Umfrage an der Lornsenschule aber nicht, denn, wie man hier gut sehen kann, hat die Mehrheit der Befragten mit „ab und zu“ oder „sehr viel“ geantwortet. 

 

Frage 3: Wenn du an deinen späteren Berufsweg denkst, erwartest du, dass die Digitalisierung deine beruflichen Chancen und Möglichkeiten eher verbessern oder verschlechtern wird? 

Wenn man sich das Diagramm hier anschaut kann man sehen, dass die Antworten von den männlichen und den weiblichen Befragten nahezu gleich sind. Man könnte sich hier auch noch einmal die Ergebnisse von Frage 1 anschauen und dann diese zu Frage 3, dann sieht man, dass die Lornsenschüler eher positiv an ihre Zukunft schauen oder sich noch keine genauen Gedanken an ihre Zukunft gemacht haben. Man sieht ebenfalls, dass die Jugendlichen an der Lornsenschule die Digitalisierung eher als eine Chance für uns Menschen in der Berufslaufbahn sehen als eine Verschlechterung. 

 

Frage 4: Welche drei Werte sind dir besonders wichtig? 

Wir schauen uns das Diagramm von Frage 4 unserer Umfrage an und sehen, dass den männlichen wie aber auch den weiblichen Befragten die Familie am wichtigsten ist. Man sieht sehr gut, dass die Werte mit den meisten Stimmen eindeutig Familie und Gesundheit sind. Der Wert Sicherheit ist bei beiden Geschlechtern ebenfalls oft angegeben worden. Man sieht sonst, dass sich die Frauen oft für die gleichen Werte entschieden haben, die Männer jedoch eher unterschiedlich. Bei den männlichen Befragten sieht man deutlich, dass der Wert Miteinander deutlich am wenigsten Stimmen bekommen hat, der Wert Familie“ dagegen am meisten. Auch wenn die Ergebnisse bei den weiblichen Befragten grundsätzlich ähnlich sind, erkennt man Abweichungen bei den Zahlen, denn bei den Schülerinnen haben mit 5,98 im Vergleich zu den Schülern deutlich mehr den Wert Miteinander als wichtig erachtet . Wir haben die Ergebnisse mit den von der Studie aus dem Internet verglichen (simon-schnetzer.com) und man sieht, dass diese sich sehr ähneln. Die Top 3 Werte der Schnetzer-Studie waren Familie, Gesundheit und Freiheit. Man sieht, dass  Jugendliche grob gesagt also ähnlich denken.

Wenn man sich die Ergebnisse der männlichen Befragte, zu der Frage, welche Aspekte einem persönlich am wichtigsten sind, anschaut, erkennt man, dass hier die männlichen Personen Gesundheit am wichtigsten finden, worauf knapp danach folgt, dass sie ein gutes Zuhause bevorzugen. Die meisten haben als eher unwichtigen oder unwichtigen Aspekt materielle Werte wie finanzielle Rücklagen und ein hohes Einkommen angegeben. Aber auch Familie und Kinder wurden nicht so oft gewählt.  

Wenn wir uns nun die Ergebnisse der weiblichen Befragten anschauen, sticht heraus, dass die weiblichen Personen Gesundheit, gute Freunde sowie Zeit für Spaß und Freizeit stärker in den Vordergrund rücken, wobei allerdings auch der Beruf als eher wichtig empfunden wird. Als eher unwichtig oder unwichtig haben hier die männlichen und weiblichen dieselbe Sicht und finden ein hohes Einkommen und Kinder eher unwichtiger.  

 

Frage 5: Gib bitte zu den folgenden Dingen an, ob sie dir Sorgen bereiten? Hast du sehr große, große, wenig oder gar keine Sorgen, dass du… 

Bei den männlichen und weiblichen Befragten sieht man, dass ein Großteil für fast jeden Aspekt mit ,,wenig Sorgen‘‘ abgestimmt hat. Bei dem Aspekt: Wohnort für Ausbildung oder Studium verlassen, hat sogar die Mehrheit für ,,gar keine Sorgen‘‘ gestimmt. Das könnte man auch so interpretieren, dass sich viele Schülerinnen und Schüler darauf freuen, nach den Schulzeit für die Ausbildung oder das Studium in eine neue Stadt zu ziehen. Also wenn man das nochmal zusammenfasst, haben die Befragten an der Lornsenschule wenig Sorgen um ihre Zukunft.  

 

Frage 6: Inwiefern stimmst du folgender Aussage zu: „Ich mache mir Sorgen um die Zukunft“? 

Bereitet die Zukunft euch Sorgen? Dieser Frage ist die Vodafone-Stiftung in ihrer repräsentativen Studie Jugend 3.0. nachgegangen. Hier zeigte sich klar: Die Mehrheit der Jugendlichen und jungen Menschen in Deutschland sorgt sich um die Zukunft: 71 Prozent stimmten der Aussage „Ich mache mir Sorgen um die Zukunft“ voll und ganz oder eher zu.   

An der Lornsenschule zeigt sich hier ein etwas differenzierteres Bild: Schaut man sich die Ergebnisse unserer Umfrage an, zeigt sich, dass die meisten männlichen Befragten der Aussage eher nicht zu stimmen. Kaum einer der männlichen Befragten macht sich wirklich Sorgen um die Zukunft (6,25 %), es gibt aber ein paar, die sich eher Sorgen machen (31,25 %). Die meisten der weiblichen Befragten machen sich dagegen Sorgen um die Zukunft (über 69% der Befragten stimmten der Aussage voll und ganz oder eher zu). Man sieht bei den weiblichen Befragten auch gut, dass die Meinungen eher verteilt sind.  Wenn man die Diagramme vergleicht, erkennt man also einen großen Unterschied zwischen den Antworten der männlichen und der weiblichen Befragten. 

An der Lornsenschule – Tagung des ersten Kreisschüler:innen-Parlaments

An der Lornsenschule – Tagung des ersten Kreisschüler:innen-Parlaments

Elsa Putbrese und Paula Bühl

„Hallo und Herzlich Willkommen zum ersten Kreis-Schüler:innen-Parlament (KSV) Schleswig-Flensburg!“, begrüßte Line am 2.2.2024 die Anwesenden der Domschule, der A.P. Moller-Skole, der Eichenbachschule, der Erich Kästner-Schule, der Siegfried-Lenz Schule, des BBZ´  und der Schule am Thorsberger Moor,  in der Aula der Lornsenschule. Anschließend folgte die Vorstellung des Organisations-Teams, welches ebenfalls als Tagespräsidium gewählt wurde, bestehend aus Niklas B., Niklas N., Julian Z. und Line W. Niklas berichtete: „Mir schwebte die Idee einer KSV schon länger vor und als ich dann Line beim Landes-Schüler:innen-Parlament Neumünster kennengelernt habe und sie die Idee auch verfolgen wollte, meinten wir, na dann machen wir das doch.“

Besserer öffentlicher Nahverkehr, Notenschutz und mehr Geschlechtersensibilität – Ein Grundsatzprogramm für die KSV

Danach begann ein langer Prozess bei dem über Satzung, Wahlordnung, Geschäftsordnung und Grundsatzprogramm abgestimmt wurde. In der Satzung, Wahlordnung und Geschäftsordnung wird festgelegt, wie die KSV aufgebaut ist und die Sitzungen ablaufen, wer welche Rechte hat und delegiert ist. Das Grundsatzprogramm führt die Themen, mit denen sich die KSV beschäftigt, auf. Es wurden über alle Themen einzeln abgestimmt. Sie haben sich  unter anderem für den Punkt Verbesserung und sicherere Gestaltung des öffentlichen Nahverkehrs entschieden. Außerdem möchten sie einen angenehmeren Schulalltag schaffen, in dem sie sich für Notenschutz, einen gelasseneren Umgang, mehr psychologische Unterstützung und Geschlechtersensibilität einsetzen.   

Austausch zwischen den SVen der Schulen im Kreis 

Im Anschluss haben sich alle in zwei Gruppen aufgeteilt und über Probleme in den SVen der jeweiligen Schulen, gesprochen und weitere Idee und Themen gesammelt, die in der KSV behandelt werden können. Es wurde zum einen über Probleme mit nicht vorhandenen Räumlichkeiten und generellem Platzmangel gesprochen. Ebenso über Probleme mit Engagement, Verbindungslehrkräften/-schüler:innen und Mobbing. Dennoch wurden nicht nur negative Aspekte bei der Arbeit in den SVen besprochen, sondern gelungene Projekte wie eine Lesenacht oder den „Freaky Friday“ der Lornsenschule als Inspiration für ihre eigenen Schulen genutzt.

Line W. von der Lornsenschule wir erste Kreisschüler:innensprecherin 

Nach einer kurzen Pause, in der es etwas zu essen gab, wurden zwei Anträge zur Erweiterung des Grundsatzprogramms besprochen und angenommen. Ein Foto wurde gemacht und anschließend wurde der gesamte Kreisvorstand inklusive der ersten Kreisschüler:innensprecherin mit einem Stellvertreter gewählt. Im Vorstand sitzen Joost H. und Bjarne S. von der A. P. Moller-Skole, Niklas H. Von der Domschule, Niklas N. vom BBZ und Line W. von der Lornsenschule als Kreisschüler:innensprecherin. Und so endet ein erfolgreicher Tag, an dem die Kreischüler:innenvertretung SL-FL entstanden ist.

„Ich kann es kaum beschreiben“ – Neu am LOZ

„Ich kann es kaum beschreiben“ – Neu am LOZ

Kathe, Laura, Bo und Momme

Die Einschulung der neuen fünften Klassen auf dem LOZ ist jetzt schon ein paar Wochen her und deshalb haben wir die Schülerinnen und Schüler dort zu ihrem bisherigen Eindruck befragt. Hier sind ein paar Antworten der neuen Fünftklässler. 

Auf die Frage, wie die Zeit am LOZ bisher für sie war, antworteten sie, dass es sehr aufregend und spannend war. Außerdem fanden sie es sehr schön und haben viele neue Freunde gefunden. Die haben auch einen guten Eindruck hinterlassen. 

Die Umstellung auf die Lornsenschule war nicht für alle Schülerinnen und Schüler leicht. Für manche war das neue Gebäude ungewohnt und manche hatten etwas Schwierigkeiten, sich zurechtzufinden. Die neuen Spielplätze fanden dagegen alle toll. 

An der Schule würden die Schüler nichts ändern, außer vielleicht eine größere Mensa und längere Pausen. Von dem Hauptgebäude der Lornsenschule erwarten die Schüler eine größere Mensa und dass sie mehr Freunde finden werden. 

Schlussendlich sind unsere Fünft- und Sechst-Klässler zufrieden und gut aufgehoben in unserem LOZ. Das deckt sich auch mit den Einschätzungen der Klassenlehrkräfte der Kinder, die uns mitteilen konnten, dass die Kinder in den ersten zwei Tagen noch sehr aufgeregt, nervös, aber auch freudig und motiviert waren. Sie haben auch viele Kennlernspiele gespielt, um die Namen zu lernen, oder die Gruppendynamik im Sportunterricht mit Teambuilding gestärkt haben.